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Emely Hedel


Camp Around

Mai 2020


Hier stelle ich euch etwas mehr über das Camp Around vor. Ein Camp, was nicht nur für Musiker gemacht ist, sondern auch alle anderen Künste mit einbeziehen soll. So können nicht nur Songs, sondern auch Geschichten, Bücher, Tänze, Filme, Gemälde und andere Sachen entstehen. Es gibt keine Vorgaben. 

Dieses 'Kreativcamp' organisieren wir mindestens einmal im Jahr mit Künstler*innen, Produzent*innen und Kreativen* aus meinem Netzwerk. Ihr seid interessiert und wollt mitmachen? Dann schreibt mir einfach per Mail einen kurzen Hintergrund zu euch und wir planen dich mit ein.

Wie funktioniert das Camp Around nun? - Zunächst braucht man einen Zeitraum von mindestens drei Tagen, ein Maximum gibt es nicht (jedoch würde ich niemanden mehr als zehn Tage empfehlen). Dann sucht man sich noch ein paar Teilnehmer, ein paar Stifte, Papier und individuelle Kreativ-Utensilien. 


One Day - One Challenge

Tag 1 besteht aus Ankommen, Anstoßen und Vorbereitungen treffen. Hier kommen die Stifte und das Papier ins Spiel. Denn bevor es überhaupt losgehen kann müssen die Challenges vorbereitet werden. Jeder Teilnehmer bekommt nun bis zum Ende des Tages die Aufgabe, mehrere Challenges auf kleine Lospapiere zu schreiben. Wie viele, dass macht man sich vorher aus.

Wie sehen die Challenges aus? - Das Wichtigste: die Challenges müssen natürlich im Rahmen des Camps möglich sein und sie müssen innerhalb eines Tages erledigt werden können. Ziel ist es aber, dass man die Aufgabe kreativ lösen muss. Wie oben erwähnt, muss das nicht musikalisch passieren. Formuliert die Challenges so, dass Derjenige, der sie lösen muss, erstmal drüber nachdenken muss. Gebt ihm kreativen Freiraum.

Haben alle ihre Challenges vorbereitet werden sie im Challenge-Glas gesammelt und nun zieht Einer nach dem Anderen seine erste Challenge für den kommenden Tag. Denn: One Day - One Challenge! Ein Tag, um die Aufgabe zu meistern. Am Ende eines jeden Tages wird am Abend zum Beispiel 18Uhr der Show Around stattfinden. Dort präsentieren alle Teilnehmer ihre Ergebnisse.


Hauptaufgabe

Neben den Tagesaufgaben definiert jeder Teilnehmer zusätzlich eine Hauptaufgabe. Diese wird mit der Ziehung der ersten Challenge an Tag 1 verkündet und niedergeschrieben. Die Bearbeitung der Hauptaufgabe muss bis zum letzten Show Around erfolgen und wird dort präsentiert.


Ergebnisse

Damit ihr euch das Ganze etwas besser vorstellen könnt, präsentiere ich hier meine Ergebnisse aus meinem allerersten Camp Around. Wir waren zu dritt und haben uns drei Tage lang in einer 4-Raumwohnung eingesperrt (Das war die Woche vor „Corona“ und sämtlichen Ausgangssperren. Übrigens war das eine ungewollte, aber hammer Übung für spätere Quarantäne-Beschränkungen, um weiterhin kreativ zu bleiben!). Hier präsentiere ich euch nun meine Challenges und meine Hauptaufgabe.


\\ Challenge 1 \\ 

„Du hast 3 Farben. Welche fehlt?“

Der erste Tag. Da meine Hauptaufgabe (siehe weiter unten) schon „musikalisch angehaucht“ war, wollte ich diese Challenge anders angehen. Irgendwann kam ich zu dem Schluss: „Dann schreibe ich eben ein Kinderbuch!“ Joa, leichter gesagt als getan. Da mir gegen Ende die Zeit knapp wurde und ich mit dem Malen nicht fertig wurde, habe ich Bildvorlagen verwendet, die ich hier leider nicht zeigen kann. Ich denke es wird trotzdem deutlich, dass ich Spaß hatte!


\\ Challenge 2 \\ 

„Viele Künstler wollen den Menschen gefallen. Zeige uns, dass du genau das Gegenteil willst.“

Bei dieser Challenge ist People Pleaser entstanden. Hört an oder erfahrt mehr über die Entstehung hier im Beitrag.


\\ Hauptaufgabe \\

 „Mindestens zwei Songs in StudioOne zu produzieren.“

Egal wie lang oder wie viele Elemente. Egal ob selbst eingespielte Gitarre oder Sound-Libary. Ich wollte einfach nur mal machen. Den ersten Song hatte ich mit meiner Challenge 2 bereits produziert. Für den zweiten Song habe ich mir die zwei Tage Zeit gelassen und doch wurde es gegen Ende recht knapp. Das fertige Ding heißt Loose Or Hide und ließ mich eine komplizierte Freundschaft verarbeiten, die ein paar Tage zuvor drohte zu enden. Jedenfalls für mich. Lest hier mehr über den Song.